Eva Marisa Koenig

"Wie kann ich mich als Single gut mit mir fühlen?": Mein Podcast-Gespräch mit Madeleine Neil

Im Podcast erzähle ich, wie ich mein Singleleben wirklich lieben lernte und wie die 7 Visionen zu mir fanden – Maddy zeigt, wie sie Flow in ihr Leben als “Gespielin” bringt und wir beide verraten ehrlich, welche Hürden es noch gibt. 

Was für ein wunderbares, offenes Gespräch durfte ich mit Madeleine Neil – Journalistin, Moderatorin, Curvy Model und Podcasterin – führen!

Maddy ist auf mein Buch „Single. Verbunden. Glücklich.“ gestoßen, weil sie seit 13 Jahren Single ist – ein Thema, das sie in ihrem Podcast immer wieder beleuchtet. Sie fragt sich seit einigen Jahren: Wie kann ich mich mit mir gut fühlen? Wie kann ich Selbstwert und Selbstbewusstsein entwickeln, unabhängig von Partnerschaft, Kindern oder klassischen Lebensentwürfen?

Im Gespräch erzähle ich, wie ich es geschafft habe, mein Leben als Single wirklich zu genießen und wie die 7 Visionen aus meinem Buch in mein Leben gekommen sind. Das Schlüsselwort ist Verbundenheit… und die Erfüllung, die wir uns unabhängig von einer Partnerschaft in unser Leben holen können.

Ich habe gelernt, den Reichtum meines Single-Lebens wahrzunehmen: Der Startschuss war Anfang 2023. Ein Silvestertrip mit Freundinnen, nach dem ich im Flugzeug dachte: Es hat mir nichts gefehlt. Seitdem sehe und wertschätze ich Schönheit in meinem Leben: die vertrauten Gesichter im Alltag, tiefe Freundschaften und zum Beispiel die Verbundenheit mit der Natur, ganz im Sinne meiner Vision der „Tochter der Natur“. Indem ich mich für unterschiedliche Lebenswege geöffnet habe, kam mehr Erfüllung in mein Leben, jenseits der Idee, dass nur „ein Mann“ sie geben kann.

Wir sprechen außerdem darüber, warum es sich für viele Single-Frauen fast „normal“ anfühlt, unvollständig zu sein… und wie wir diesen Glaubenssatz liebevoll hinterfragen können.

Ein Schwerpunkt unseres Gesprächs ist die Vision „Die Gespielin“: ein Lebensmodell, das einlädt, schöne Momente anzunehmen, wie sie sind.

Als „Gespielin“ genieße ich Nähe und Verbindung, ob mit einem Mann, mit Freundinnen oder in anderen Beziehungen, ohne jeden Moment mit Zukunftsprojektionen zu überfrachten („Ist das der Mann fürs Leben? Ziehen wir zusammen? Kinder?“). Auch flüchtigere Beziehungen können wertvoll sein: Sie schenken Inspiration, Intimität und Wachstum. Statt sie abzuwerten, weil sie nicht in das Ideal der dauerhaften monogamen Paarbeziehung passen, erkennen wir ihren eigenen Wert.

Maddy erzählt, wie sie die Vision der Gespielin in ihrem Alltag schon lebt, wie sie es immer mehr schafft, Beziehungen sich entwickeln zu lassen und in einen positiven „Flow“ zu kommen.

Maddys wichtige Frage “Was, wenn Gefühle ins Spiel kommen – wird es dann kompliziert?” besprechen wir ebenfalls im Podcast.  

Und: Maddy erzählt, wie viel Freiheit ihr Single-Leben ihr schenkt: Wirtschaftsclub am Abend, drei Geburtstage am Wochenende, ein großes Frauennetzwerk – Begegnungen, aus denen Tiefe und Inspiration entstehen. Dieses „sich-das-Leben-zumuten“ passt zur weiblichen Qualität, über die wir sprechen: Loslassen statt Jagen, Fließen lassen statt Kontrollieren, Verbundenheit statt Mangeldenken. So entsteht ein Alltag, in dem nicht ein Partner „alles“ sein muss,  weil bereits ein tragfähiges Netz aus Beziehungen, Routinen und eigenen Träumen da ist.
Und: Diese innere Fülle macht uns nicht zur „schlechteren“ Partnerin – sie macht uns zu einer freieren.

Zum Schluss sprechen wir darüber, wie hilfreich es ist, offen über erfüllte Single-Lebensentwürfe zu sprechen: im Freundeskreis, im Job, vor jüngeren Menschen. Sichtbarkeit bricht alte Bilder auf.

Wenn dir die Folge gefällt, teile sie gern mit einer Freundin, die einen Perspektivwechsel braucht.



Hör rein:
Mein Gespräch mit Madeleine Neil im „Charismatique“-Podcast

Zu meinem Buch: Single. Verbunden. Glücklich. 


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